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Zementindustrie

Die Zementindustrie ist verantwortlich für etwa 7-8 % der weltweiten CO2-Emissionen, hauptsächlich durch den energieintensiven Brennprozess (hohe Hitze) und die chemische Reaktion bei der Kalksteinzersetzung (Kalzinierung), die CO2 freisetzt.

Hauptprobleme der Zementindustrie

  • Hohe Temperaturen: Der Brennvorgang der Rohmaterialien (Kalkstein, Ton) auf bis zu 1450°C erfordert viel Energie, oft aus fossilen Brennstoffen.

  • Chemische Reaktion: Beim Brennen von Kalkstein (CaCO3) zu Kalk (CaO) wird CO2 freigesetzt – dies verursacht etwa 60 % der Emissionen, unabhängig vom Brennstoff.

In der modernen Gesellschaft ist Beton als Baustoff- und damit Zement als zentraler Bestandteil - unverzichtbar und allgegenwärtig. Bei der Zementherstellung wird viel CO2 ausgestoßen. Fairerweise muss man aber dennoch feststellen, dass die Zementindustrie sowie auch weitere energieintensive Industrien seit Jahrzehnten an Strategien arbeiten, um ihre jeweilige Klimabilanz zu verbessern.

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