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Permafrost & Klimawandel

(KI-generiert) In den Alpen (meist oberhalb von 2.400 bis 2.800 Metern) ist der Untergrund normalerweise dauerhaft gefroren. Der Klimawandel lässt die Temperaturen weltweit steigen, wodurch Permafrostböden (dauerhaft gefrorene Böden) und das Eis im Fels auftauen. 

Dieses Eis wirkt im Berg wie ein "Kleber". Schmilzt das Eis im Fels, verliert das Gestein an Halt und der Fels wird instabil. Durch das Auftauen entstehen Klüfte und Risse. Schmelzwasser oder Regen dringt ein und erzeugt Druck, was den Hang wie einen Keil auseinandertreibt. Hangrutschungen und Bergstürze können die Folgen sein.

Mit lokalen Kühltechnologien kann in betroffenen Regionen da Auftauen des Bodens mit aktiver Kühlung verzögert werden. Mit tief in den Boden ragenden sog. Thermosiphons, welche in Kältemittel enthalten, kann im Winter dem Boden Wärme entzogen werden.

Die als besonders in der Arktis bekannte "Pleistozän-Park"-Methode ist ein außergewöhnlicher Ansatz zur Erhaltung der arktischen Permafrostböden. Durch das Ansiedeln von großen Pflanzenfressern wie Wildpferden, Bisons und Rentieren wird die Schneedecke im Winter festgetreten. Da Schnee als Isolator wirkt, dringt der tiefe Frost so besser in den Boden ein und der Permafrost bleibt stabil. Zudem fressen und zertrampeln die Tiere wärmende Baum- und Straucharten, was den Boden zusätzlich abkühlt. Ob vergleichbare ökologischen Maßnahmen in den Alpen möglich sind bzw. versucht wurden, ist aktuell nicht bekannt.