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Klima & Klima-Krise & Schutz-Maßnahmen

Weltweite Symptome des Klimawandels sowie darauf zurückgeführte direkte und indirekte Folgen und deren Zusammenhänge werden immer besser bekannt und verstanden. Die global zunehmenden katastrophalen Ereignisse kosten viel Geld und belasten damit nicht nur die Versicherungsbranche, sondern die gesamte Bevölkerung und erfordern mehr Prävention. Das ist zumindest die Theorie. 

Prävention heißt aber auch, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen – und die Bereitschaft Wege zu finden, um es besser zu machen.

Die Forderung nach mehr Prävention ist eine Herausforderung mit Chancen, welche erkannt und genutzt werden sollten. 

Das bedeutet: Initiativen ergreifen, Projekte mitgestalten und Verantwortung übernehmen, um selbst durch neue Positionierung ein Teil des unverzichtbaren Wandels zu werden. Wer nicht flexibel bleibt, die Chancen nicht erkennt und nicht nutzt, wird den Wandel nicht aktiv mitgestalten, sondern dessen Umfeld und Lebensbedingungen werden durch den Wandel selbst verändert. Jammern hilft nicht. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zur Realisierung zeitnaher und zukunftsfähiger Lösungen ist gefordert, um insbesondere die Folgen des Klimawandels beherrschen zu können. 

Doch was wird aber in Kenntnis dieser Informationen in der Praxis getan? Und wie kann jeder hierzu aktiv beitragen? Es nutzt nichts, Prävention zu fordern, wenn nichts getan wird.

Durch effektives Risikomanagement kann die Bevölkerung vor immensen Schäden geschützt werden und teure Ausgaben lassen sich ersparen, indem zur Schadenbegrenzung vor allem die durch Klimaveränderungen entstehenden größten Kostentreiber im Fokus effektiver Maßnahmen stehen bzw. stehen sollten. 

Nach Aussagen von Experten spiele für die neuen Schadendimensionen der Klimawandel eine zunehmende Rolle. Diese Aussage ist aber nur ein Teil der Bewertung auslösender Faktoren. Um mit den angedachten Methoden den globalen Klimawandel stoppen zu können, werden sicherlich noch Jahrzehnte vergehen. 

Um jedoch zeitnah insbesondere die Entstehung der teuersten Schäden begrenzen zu können, müssen möglichst bald effektive Maßnahmen zur Vermeidung katastrophaler Szenarien umgesetzt werden. 

Naturkatastrophen lassen sich kaum vermeiden, aber für das Ausmaß von Schäden durch Naturkatastrophen sind vor allem Menschen selbst verantwortlich aufgrund unzureichender Prävention. Eine verstärkte Prävention mit dem Ziel einer Schadenminderung erfordert ein Mindestmaß an Bildung und Verständnis der Regelkreise der Natur. Die größten Probleme sind dabei Bildungsmangel und Bildungsverweigerung sowie die Ignoranz von Entscheidungsträgern. Wer z.B. in einem Überschwemmungsgebiet baut, darf sich nicht wundern, wenn es eines Tages tatsächlich zu Überschwemmungen kommt. 

Flache Flusstäler, welche nach Wasserregulierungen zu scheinbar sicheren Wohnregionen ausgebaut wurden, sind bei extremen Wetterereignissen dennoch vielfach überschwemmt. Es zeigt sich dabei, welche fatalen Folgen entstehen können, wenn die Gesetze der Natur ignoriert werden. 

Verheerende Waldbrände, die z.B. wie in Kalifornien ganze Wohnsiedlungen vernichten, erfordern mehr Prävention. 

Damit in Zukunft das Ausmaß der Schäden in Grenzen gehalten werden kann, sind mehr Maßnahmen erforderlich, welche aber auch umgesetzt werden müssen. Weitsichtige Verantwortliche der Versicherungsbranchen haben aufgrund der Erfahrungen optimale Möglichkeiten, mit aktiver Unterstützung und Prävention erfolgreiche Schadensbegrenzung zu erzielen. 

Dabei müssen die Ziele realisierbar und finanzierbar sein. 

So zeigt z.B. bereits ein Blick auf Los Angelos in Google Earth die Erklärung für die Entwicklung der Dimensionen der verheerenden Brände, die zum Teil durch die Bauweise der betroffenen Gebäude entstanden sind. Wenn der Raum zwischen den einzelnen Häusern zu gering ist, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft hier leicht zu übergreifenden Flächenbränden kommen können. 

Was kann man tun? 

In dicht besiedelten brandgefährdeten Konglomeraten muss der Brandschutz vorrangig thematisiert werden. Da die Bewohner wohl kaum bereit sein werden, eigene Gebäude aus Brandschutzgründen abzureißen, müssen lokale vorbeugende Maßnahmen umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem Präventionen zum Schutz des Lebens sowie werterhaltende Maßnahmen.

Bei einem Brandfall kann Wasser bei unbegrenzter Verfügbarkeit in der Regel lebensrettend und werterhaltend sein. Allerdings sind in brandgefährdeten Zonen während einer Brandkatastrophe die verfügbaren Wassermengen oft zu unzureichend. 

Extrem dichte Bauweisen mit leicht entflammbaren Materialien führen sehr schnell zu verheerenden Flächenbränden mit weit überspringenden brennenden Gasen und Funken und erhöhen die Gefahr von desaströsen Folgen.

Wichtige Ziele sind zunächst:

  • Sensibilisierung breiter Bevölkerungsschichten 

  • Ursachen und deren Zusammenhänge erkennen

  • Ursachen minimieren

  • Aufklärung mit Aufzeigen der globalen Problematik des Klimawandels 

  • Aufzeigen direkter Folgen des Klimawandels 

  • Aufzeigen katastrophaler Ereignisse durch Überschwemmungen und Brände

  • Aufzeigen direkter, individueller Folgen mit persönlichen Kostensteigerungen

  • Darstellen von realisierbaren Lösungen mittels Informationen z.B. in Web-Portalen

  • Aufzeigen der Vorteile effektiver Prävention