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Desaster-Vorbeugung - Disaster-Prevention

 

Das Wort Katastrophe beschreibt in der Regel ein Ereignis ohne einen bestimmten Urheber. Bei einem Desaster geht man hingegen meistens von Menschen oder Menschengruppen als Verursacher aus.

Die Frostgrenze in den Alpen ist innerhalb weniger Jahre um 500 Meter angestiegen, so dass die eintretenden Folgen des Klimawandels vor allem durch das rasche Verschwinden der Gletscher deutlich erkennbar sind. Niederschläge verbleiben dann nur noch kurze Zeit in den Bergen und fließen innerhalb kurzer Zeit ab mit der Gefahr von Überschwemmungen. Die Wasserstraßen, wie z.B. der Rhein, lassen sich bei extrem hohen Pegelständen nicht optimal nutzen. Da infolge des Temperaturanstiegs in den Alpen die Niederlschläge abfließen und nicht mehrüber einen längeren Zeitraum als Schnee oder Eis gespeichert werden, fehlt die Wassermenge des aufgetauten Eises, so dass die Wasserstraßen unter Wassermangel leiden.

Brandschutz

 

Scheinbare Kleinigkeiten können sich schnell zu einem Desaster entwickeln. Aus einem kleinen Lagerfeuer am falschen Ort sowie mit einem kleinen unkontrollierbaren Funkenflug in einer brandgefährdeten Umgebung kann rasch ein nicht mehr beherrschbarer Flächenbrand entstehen, welcher sich je nach Lokalisation auch bis in Siedlungen ausbreiten kann. Die Folgen können extrem dramatisch und extrem teuer werden. Flächenbrände lassen sich inbesondere bei Starkwinden kaum noch unter Kontrolle bringen, so dass mit präventiven Maßnahmen die Dimensionen derartiger Brände sich evtl. verringern lassen - sofern die richtigen vorbeugenden Maßnahmen auch verfügbar sind.