Klimaschädliche Produkte
Wegwerfmode von Billiganbietern ist klimaschädlich. Temu, Shein, AliExpress & Co. gefährden nach Informationen von Experten Gesundheit und die Umwelt.
Übersicht mit KI
Wegwerfmode von Plattformen wie Temu, Shein & AliExpress ist verheerend für das Klima und die Umwelt. Extrem kurze Lebenszyklen, der massenhafte Einsatz von Plastikfasern (Erdöl) und extrem hohe CO₂-Emissionen durch den direkten Transport per Luftfracht zeichnen diese Billigmode aus.
Die wichtigsten Auswirkungen auf einen Blick:
Klimaschäden und Umweltzerstörung
Hohe Emissionen: Die Textilindustrie verursacht mehr Treibhausgase als der internationale Flug- und Schiffsverkehr zusammen. Allein die Vervierfachung des Ausstoßes von Shein in den vergangenen Jahren zeigt die Brisanz.
Plastik statt Naturfasern: Bis zu ~ 82% der Fasern von Anbietern wie Shein bestehen aus Polyester. Dies heizt die Erderwärmung an und führt über Mikroplastik zu massiven Verschmutzungen in Ozeanen und Böden.
Müllberge im globalen Süden: Fast Fashion treibt eine gigantische Müllflut an. Ein Großteil der kaum recycelbaren Kleidung landet nach dem Wegwerfen auf Mülldeponien im globalen Süden und zerstört dort die lokale Natur.
Risiken für die Gesundheit
Tests von Verbraucherschutzorganisationen und Prüfinstituten wie Stiftung Warentest und GLOBAL 2000 belegen immer wieder gravierende Mängel bei Billigwaren aus China.
Giftige Chemikalien: In zahlreichen Kleidungsstücken wurden krebserregende Stoffe, hormonell wirksame Weichmacher (Phthalate) und Schwermetalle wie Blei gefunden.
"Ewigkeitschemikalien" (PFAS): Diese Stoffe sind in der EU teilweise strikt reguliert, reichern sich jedoch extrem in der Natur und im Körper an. Bei bestimmten Jacken und Schuhen wurden gesetzliche Grenzwerte um das Tausendfache überschritten.
Hautkontakt: Schadstoffe können über den Schweiß direkt in den Körper gelangen oder Allergien auslösen.
Arbeitsbedingungen und Qualität
Die unschlagbaren Tiefstpreise gehen direkt zulasten der Arbeiter in den Produktionsländern. Um diesen Preisdruck auszugleichen, werden Menschenrechte missachtet, Löhne gedrückt und Umweltauflagen bei der Textilfärbung umgangen.
Um die Situation zu verbessern, geht auch die EU verstärkt gegen diese Praktiken vor, weswegen strengere Importkontrollen und neue Paketabgaben auf dem Weg sind.